verdauung rauchen

Fördert Rauchen die Verdauung? – Warum eine Zigarette genau das Gegenteil bewirkt

Ein weiterer Irrglaube beim Rauchen ist, dass Menschen glauben, dass sie die Zigarette die Verdauung verbessert. Nikotin ist ein chemisches Mittel, das eher abführend als fördernd wirkt.

Man tankt auch keinen schmutzigen Treibstoff, um bessere Leistungen mit einem Auto zu erzielen.

Nach dem Essen sollst du rauchen… so ein Unsinn

Sehr gerne greifen Menschen nach dem Essen zur Zigarettenschachtel und zünden sich eine an, um die „Verdauung“ zu stimulieren. Wie schon in unserem Artikel „Rauchen und Durchfall“ erwähnt, kann man der Verdauung eigentlich kaum etwas Schlimmeres antun, als belastende Chemikalien durch Zigaretten zuzuführen. Die Magenschleimhäute werden gereizt und die Verarbeitung der Nahrung wird verlangsamt.
Die Verdauung wird nicht verbessert. Sie wird in Wahrheit maßgeblich verschlechtert.

Warum denkt der Raucher, dass er nach dem Essen eine (e-) Zigarette braucht?

essen und rauchen

Im Inneren des Körpers entsteht durch den Mangel an Nikotin ein Gefühl der Leere. Der Raucher hat das Gefühl, dass etwas fehlt. Während der Mahlzeit entspannen sich die Menschen in der Regel. Die Arbeit wird nicht angerührt, es sind alle gut gelaunt. Nicht so der Raucher!

Der Arme kann sich nicht ausruhen, denn er muss einen weiteren Hunger stillen. Während des Essens baut sich Stress in ihm auf. Das Monster in ihm, welches nach Nikotin giert, schreit nach Futter!

Der Raucher glaubt, dass die Zigarette ein Genuss ist. In Wahrheit sind es die Entzugserscheinungen die ihm zu schaffen machen. Er verwechselt die Folgen des Rauchens mit dem Genuss.

In Wahrheit kann sich der Raucher nie völlig entspannen. Im Laufe der Zeit wird es – und das können wir als ehemalige Kettenraucher bestätigen – nur noch schlimmer.

In unserem Leitartikel „Warum Menschen rauchen“ erfährst du mehr über die Gründe warum Menschen zur Zigarette greifen.

Warum Menschen rauchen?
Der erste Schritt um aufzuhören ist zu verstehen warum wir zur Zigarette greifen.
Wusstest du?

Was die Verdauung tatsächlich anregt

  1. Trinke ausreichend Wasser: Dehydrierung ist bekannt dafür, verdauungshemmende Auswirkungen auf unseren Magen zu haben. Wir müssen mindestens 2 Liter Wasser pro Tag trinken, um unser System gut zu versorgen. Unser Darm nutzt Wasser, um die verdauten Abfälle durch das System zu drücken und in eine Form umzuwandeln, die leicht verarbeitet werden kann. Besonders für Raucher ist eine ausreichende Menge an Wasser wichtig. Der Körper braucht es, um die Giftstoffe schnell aus dem Körper auszuscheiden. Eine geringe Zufuhr von Wasser führt zudem zu Verstopfung und dem Aufbau von Giftstoffen im Körper. Dies erhöht wiederum das Risiko für Verdauungsprobleme. Trinke also regelmäßig und warte nicht darauf durstig zu werden.
  2. Vermeide Lebensmittel, die DEINEN Verdauungstrakt reizen: Einige Menschen können eine große Mengen an Gewürzen vertragen und andere nicht. Es ist wichtig zu wissen welche Lebensmittel für deinen Organismus fördernd sind und welche nicht. Substanzen, die oft nicht für jeden geeignet sind: rote Chilischoten, scharfe Gewürze, Koffein, Alkohol, Desserts, die reich an Zucker und Fett sind. Andere Substanzen, die den Verdauungstrakt reizen, sind Nikotin und bestimmte Arten von Medikamenten. Während würzige Lebensmittel bei manchen Menschen die Magenschleimhaut reizen können, führen sie nicht zu Geschwüren. Es kann jedoch bestehende Geschwüre im Darm oder Magen verschlimmern. Das Geheimnis eines gesunden Verdauungssystems besteht darin, die Aufnahme von Substanzen zu vermeiden, die Reizungen in deinem Verdauungstrakt verursachen.
  3. Ballaststoffe sind gesund: Iss Mahlzeiten mit ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Vollkorn, Haferflocken, Bohnen, Nüssen, Obst und viel Gemüse. Ballaststoffe tragen dazu bei, dass dein Magen-Darm-Trakt reibungslos funktioniert. Es stellt sicher, dass der Verdauungsprozess nicht zu schnell stattfindet. Dies ermöglicht es dem Körper, Nährstoffe aus der aufgenommenen Nahrung effizient zu verarbeiten. Ballaststoffe helfen auch, die Stuhlkonsistenz zu verbessern. Besonders für Raucher ist dies wichtig.
  4. Mache regelmäßig Bewegung: Es gibt nichts Besseres als regelmäßigen Sport für den Verdauungstrakt. Er stärkt die Bauchmuskulatur und fördert die Verdauung.
  5. Vermeide Stress: Zu viel Stress oder Angst führt dazu, dass das Verdauungssystem schneller arbeitet. Stress beeinträchtigt die Durchlässigkeit des Verdauungstraktes, verursacht ein Ungleichgewicht der Darmbakterien und erhöht das Entzündungsrisiko. Stressvermeidende Maßnahmen sorgen für ein Gleichgewicht des körperlichen, geistigen und emotionalen Wohlbefindens.

Ist die Verdauung nach dem Rauchstopp beeinträchtigt?

Viele Menschen glauben, dass eine Verringerung des Zigarettenkonsums einen negativen Einfluss auf die Verdauung hat. In Wirklichkeit hat die reduzierte Aufnahme von Toxinen nur positive Auswirkungen. Wenn du nach der Raucherentwöhnung Probleme mit dem Stoffwechsel hast, kann das auch ein Zufall sein. Achte jedenfalls darauf, dass du die oben genannten Tipps in die Praxis umsetzt. Du wirst bald feststellen, wie sich deine Gesundheit deutlich verbessert und du die Freiheit in vollen Zügen genießen kannst.

Es ist an der Zeit, mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen kann mit einer fleischfressenden Pflanze verglichen werden. Der Raucher ist die arme Fliege, die in die Falle gegangen ist. Zu Beginn ernährt sich das Tier von dem süßen Nektar der Pflanze und wiegt sich sicher. Aber die Venusfalle ist cleverer. Es wartet, bis die Fliege nicht mehr aufpasst und schnappt zu! Ist es nicht an der Zeit, aus dieser Falle auszusteigen und die Freiheit in vollen Zügen zu genießen?
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